Der Tag der Ankunft in Turku (Mittwoch, 24. August 2011) war voll mit organisatorischem Kram: Registrierung an der Universität, Passwort für die Nutzung des Universitätsnetzes, Informationsveranstaltungen, Telefonkarte, Einkauf, Stadtrundfahrt usw.
Es war aufregend, hier in Turku anzukommen. Es sieht irgendwie fast so aus wie bei uns. Die Finnen, auf die ich gestoßen bin, waren sehr freundlich und hilfsbereit zu mir und bereiteten mir das Gefühl, willkommen zu sein. Besonders ist da mein Tutor Erkki hervor zu heben, der mir einen Schlafplatz für die ersten sieben Tage gab. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und er gab mir das Gefühl, einen neuen Freund gefunden zu haben. Außerdem hat er eine Sauna, und das ist geil!
Gleich am ersten Tag schnappte ich mir mein Fahrrad und erkundete Turku bei schönstem Wetter. Das erste, was mir auffiel: Die Straßen sehen aus wie in Nordamerika, im Schachbrettmuster. Ansonsten ganz "normale" Läden mit ganz "normalen" Schildern. Nur mit dem Unterschied, dass ich überhaupt nichts verstehe, denn Finnisch ist schon eine verrückte Sprache. Irgendjemand hat einmal behauptet, es gehöre zu den fünf am schwersten zu lernenden Sprachen der Welt. Ich weiß zwar nicht, wer eine Liste führt, aber ich muss sagen: Bisher hat er Recht!
Das schönste an Turku ist der Hafen. Ein schöner Fluss, von beiden Seiten mehr oder weniger ansprechend bebaut und dann ein Hafen mit ganz vielen Schiffen. Und da Turku gerade Europäische Kulturhauptstadt ist, ist hier auch an jedem Wochenende etwas los! Dieses Mal fand ein großes Hafenfest mit Schiffen aus der ganze Welt statt. Viel Schiffe, viele Menschen, viel zu trinken und viel Spaß ...